1. übergehen (v.) {überging ; übergangen}
    اِنْحَرَفَ
    ف: خما. لازم، م. بحرف ؛ اِنْحَرَفْتُ، أَنْحَرِفُ،انْحَرِفْ، مص. اِنْحِرافٌ
    Präsens: ich gehe über du gehst über er, sie, es geht über ; Präteritum: ich ging über ; Partizip II: übergegangen ; Konjunktiv II: ich ginge über ; Imperativ: geh(e) über! / geht über! ; Hilfsverb: sein

Bemerkungen
  1. Beispielsätze
    اِنْحَرَفَتِ السَّيَّارَةُ
    (1) Wir übergehen die besondern Umstände seiner langen Wanderungen, weil sie nicht zu unserm Vorhaben gehören. (2) Wir übergehen dasjenige, was unsern Lesern schon bekannt ist, und fangen seine Erzählung da an, wo die unsrige stille gestanden, nehmlich bey seiner Entfernung, welche seine Haußgenossen in so grosse Unruhe gesetzt hatte. (3) Er gieng also auf den unsichtbaren Pallast zu; aber kaum war er hundert Schritte fortgegangen, so spürte er bereits einen merklichen Grad von Hitze, die ihm mit einem gewissen unsichtbaren Glanz, der ihm die Augen übergehen machte, entgegen kam. (4) Aber was er seinem Vater gethan, ist allerdings nicht zu übergehen, wiewohl ihr vermuthlich alle schon gehört haben werdet, daß er den alten Mann, weil er ihm mit sechzig Jahren schon zu lange lebte, erdrosselt haben soll. (5) Jetzt bist du freylich der, aber ehemals erschienst du in einem andern Leibe und unter einem andern Nahmen, und zu seiner Zeit wirst du wieder in einen andern Leib übergehen und einen andern Nahmen führen. [Wortscahtz Leipzig]
    Meistens davor
    dazu, Hände, Zinstender, Tagesgeschäft, Besitz, Augen, Regelbetrieb, in Privatbesitz, Tagesordnung, Regen, Gegenangriff, Teilsanierung, Stillschweigen, Normalität, Staatsbesitz, Schweigen (übergehen) [Wortscahtz Leipzig]

Synonyme
  1. wechseln, verwandeln, schaden, wandeln, übergehen, schädigen, überspringen, vernachlässigen, umschlagen, zurückstellen, benachteiligen, diskriminieren, transformieren, überwechseln, überleiten, zurücksetzen, hintansetzen [Wortscahtz Leipzig]
    ابتعد ، مال ، عدل ، نكّب ، نأى ، بعد ، تجنّب ، ازورّ ، تواكف