1. das Liebesleid (n.)
    آلام الحبَ

Bemerkungen
  1. Beispielsätze
    (1) Ihr Gesichtchen verriet noch die reizende Naivität der Kindheit, und doch blickten die Augen schon so abgrundtief, so eigen, als sähen sie das süße Geheimnis, als träumten sie von Liebesglück und Liebesleid. (2) Herrlich drückte damit der Künstler die Ursache des Siechtums, das Liebesleid und zugleich den moralischen Kampf in der Seele Phädras aus, dessen Schilderung das Glänzendste ist, was auch dem Euripides gelang, und wo er lyrisch-graziös wird wie Calderon. (3) Die Eitelbach drinnen quält mich mit ihrem Liebesleid. (4) Im Symbol der Nacht sucht Novalis die eigentlich "menschliche Zeit", Liebesleid wird zur christlich-romantischen Todessehnsucht, die dem Leben und dem Diesseits entgegengestellt wird. (5) Das Problem scheint schon bei Heine virulent gewesen zu sein, sodass der sich beim Doppelgänger beschwerte: "Was äffst du nach mein Liebesleid? [Wortscahtz Leipzig]